Vereinsmeisterschaft: Die jungen Wilden machen`s unter sich aus

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Bei traumhaften Bedingungen haben sich 24 Postis nach Kallmünz aufgemacht, um bei der 35. Auflage des Kallmünzer Triathlons auf Sprint- und Kurzdistanz mit- und vermutlich durchaus auch gegeneinander zu konkurrieren. Die Vereinsmeisterschaft stand an. Am Ende setzten sich erwartungsgemäß die Jungen durch. Allen voran und unangefochten Clara mit einem starken 2. Gesamtplatz bei den Damen. Beeindruckend auch die ausgeglichene Leistung über alle drei Disziplinen. Es folgten mit gebührendem Abstand Katja und Kathrin.

Bei den Männern war es hingegen deutlich spannender. Das Trio aus Vadim, Alex und Philipp hatte sich nichts geschenkt. Alle hatten ihr Highlight. Vadim der schnellste Schwimmer, Alex der schnellste beim Lauf und Philipp stark auf dem Rad. Aber eigentlich war es ein Quartett, denn Wolfgang war ebenfalls superflott unterwegs und sogar noch ein paar Sekunden stärker auf dem Rad. Denkbar knapp kamen dann mit nur wenig Abstand Vadim und Alex sowie Philipp und Wolfgang ins Ziel. Gejagt von Altmeister Christian, der mit der besten Radzeit als Fünfter folgte.

Danach dauerte es zwar eine Zeit lang bis wieder Postis im Ziel auftauchten, dennoch tobte der Wettkampf auf den Plätzen. Steffen entschied den Zweikampf mit Andreas gegen Ende Laufstrecke endgültig für sich. Bei Matteo, Daniel und Christoph wollte auch keiner locker lassen. Die Drei finishten innerhalb einer Minute, bei deutlichen Verschiebungen in den Teildisziplinen.

Schlussendlich kamen alle Postis mit guter Leistung ins Ziel. Vadim`s Megablase blieb die einzig „ernsthafte“ Verletzung. Sonst wäre er bestimmt noch deutlicher in die Top10 der Männer vorgedrungen.

Clara, Katja und Wolfgang gewannen zudem ihre Altersklassen. Alex wurde Zweiter in seiner AK und Sabine stand mit einem zweiten Platz in der AK bei der Jedermann-Distanz ebenfalls auf dem Podest.

Bestimmt sind alle Postis bei dieser schönen und traditionsreichen Veranstaltung auf ihre Kosten gekommen. Und wenn es nur die Erfahrung ist, dass es selbst auf Rundkursen konstant Gegenwind geben kann oder dass man bei Wasserstarts die ersten 100 Meter besser erst mal taucht.

Kaum durchgeschnauft, ist der Blick nach vorne gerichtet. Liga-Wettkampf in Lauingen steht an, sowie der nächste Klassiker am Rothsee. Die Karten werden neu gemischt!