Der Post SV bei der Challenge in Roth

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Triathlon-Wahnsinn bei der Challenge in Roth

Der Faszination des Challenge Roth kann man sich nur schwer entziehen. Über mehrere Tage zieht sich der Triathlon-Wahnsinn von der Erdinger Hüttengaudi in Dirndl und Lederhose, dem Morning Run mit dem Vorjahressieger Jan Frodeno, der Challenge-forAll über den Wettkampftag selbst bis zur Siegerehrung und Anmeldung für das nächste Jahr am Montag.

Geschwommen wurde wie immer im Kanal bei Hilpoltstein 3,8 Kilometer, wobei es dieses Jahr wohl etwas weiter war. Durch die Zuschauermassen, die bereits früh um 6:30 Uhr die Kanalbrücke bevölkerten, ging es auf die 180 Kilometer Radstrecke, die in zwei Runden jeweils über den legendären Solarer Berg führte. Der abschließende Marathon feierte dieses Jahr seine Premiere auf der neuen Laufstrecke. Wobei vielen Athleten bei den Anstiegen nach Büchenbach nicht zum Feiern zumute war.

Vom Veranstalter wurde ein Kampf um einen neuen Weltrekord bei den Damen beworben. Letztendlich hat dies zwar nicht funktioniert. An den äußeren Bedingungen wird es aber wohl nicht gelegen haben. Der Kanal war kalt genug, dass Neoprenanzüge getragen werden durften. Neben der Funktion als Kälteschutz lassen diese Anzüge die meisten Athleten schneller schwimmen! Auf der Radstrecke war es bis Mittag fast windstill. Bei Temperaturen von knapp 30 Grad auf der Laufstrecke war eine der größten Herausforderungen für die Sportler genug zu trinken und den Körper kühl zu halten.

Der Post SV Nürnberg war am Sonntag mit neun Startern vertreten. Vom Rookie bis zum alten Hasen war alles dabei. Neben den Triathleten auf der Strecke waren aber noch unzählig andere „Postis“ an der Stecke um Ihre Kollegen anzufeuern… Kanalbrücke, Eckersmühlen, Thalmässing, Weinsfeld, Pierheim, Solarer Berg, usw. Man konnte den Eindruck gewinnen, sie hätten sich abgesprochen um sich möglichst weit über die Strecke zu verteilen. Auf der Laufstrecke gab es kaum einen Kilometer, den man laufen musste, ohne dass man ein nettes Wort von einem der „Postis“ gehört hätte. So eine Unterstützung erleichtert die Strapazen eines so langen Wettkampfes deutlich.

Post SV erkämpfte sich dritten Platz in der Team-Wertung Herren

Wegen der vielen, sehr guten Einzelleistungen, konnte sich der Post SV Nürnberg nach 2013 erneut den dritten Platz in der Team-Wertung Herren erkämpfen. Neben Christian Schinkel, der bereits 2013 dabei war, kamen diesmal noch Alexander Köppl und Norbert Potzler in die Wertung.

Wie jedes Jahr, war es auch diesmal wieder ein unvergesslicher Wettkampftag, den vor allem die vielen, vielen Postis an der Strecke so einmalig gemacht haben.

 

*Bilder Hardseemafia Facebook,